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Resilienz mein Trialog

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Resilienz (Die Widerstandskraft der Seele) - mein Trialog Vor ca. 2 Monaten hatte ich angefragt, ob ich auch einmal die Leitung eines Trialoges übernehmen dürfe. Normalerweise macht dies ein fertig ausgebildeter Peer. Ich bekam das ok und wählte das Thema Resilienz. Was ist Resilienz? Vor 5 Monaten hätte ich keine Antwort darauf gehabt, weil ich noch nie etwas davon gehört hatte. In der Ausbildung bin ich zum ersten Mal darauf gestossen. Die Vorbereitung war nicht einfach. Zeit zu finden, genügend zu recherchieren. Zu akzeptieren, dass ich keine Chance habe, mich perfekt, (für meine Verhältnisse) vorzubereiten war nicht einfach. Was jedoch noch viel schlimmer war, ist der Fakt dass ich mich in den letzten Wochen selbst zerfleischt habe. Klassische Selbst-Stigmatisierung. Gedanken des Versagens, die Angst mein „Gesicht zu verlieren“ oder lächerlich rüberzukommen waren sehr präsent. Ich habe dies aber auch als Expositions-Übung angesehen. Vor größtenteils unbekannten Menschen zu stehen u...

🇩🇪🇨🇭Management Summary Modul 4 (15-17. August 2017)

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Das bis jetzt emotionalste und anspruchsvollste Modul ist vorbei. Dieses mal wurde der Inhalt von meinen Klassenkameraden und mir produziert. Jeder hat einen Vortrag von 20 Minuten vorbereitet. Ziel war es, in dieser Zeit den anderen das Leben und seine Auf und Ab zu präsentieren mit dem Fokus auf den Genesungs/Recovery Weg. Drei intensive Tage liegen hinter mir - wieder einmal. Bewegt hat mich das Leid, dass so vielen von uns angetan wurde. Trotzdem haben wir diese Geschichte hinter uns gelassen und sitzen im selben Boot - und das auf Augenhöhe. Meine Erwartung und Hoffnung an dieses spezielle Modul haben sich mehr als erfüllt. Wir sind näher zusammengerutscht. Schwer zu beschreiben - und trotzdem Fakt. Ich hatte tolle Gespräche mit Kameraden, bei denen bisher eine freundliche Distanz herrschte. Meine Selbst-Stigmatisierung, dass mein Vortrag eventuell richtig schlecht ankommen könnte, war - wie eigentlich rational zu erwarten, unbegründet. Zwei Wochen ausruhen, seitdem das Modul ende...

🇬🇧🇺🇸Management Summary Module 4 (15-17. August 2017)

So far the most emotionally challenging module is over. This time the content was produced by my classmates and me. Everyone was preparing a lecture of 20 minutes. Goal was to present within this time to the others the life and its up and downs with focus on the recovery. Two week rest since the module ended, but I am still feeling as I was hit by a bus. I’m in major depression episode, not just because of the module. I had too many appointment and not enough regeneration for quite some time. Anyway let me try to write this summery. I can’t go into detail of the other stories as it is very private and intim stuff. Something that came out clear, that many of us suffered a lot in our lives. Sadly we share many horrific experiences. But what made us come together is the fact, that we made it trough the difficulties and started the walk on our own recovery way. What came out clear is, that our recovery ways are individual. There is sadly no recipe that helped all. It would be great if that...

Achterbahn.ninja

Ich bin seit kurzem auf der Achterbahn , einer Blog-Sammlung zu verschiedenen psychischen Themen. Etwas ähnliches hatte ich auch geplant zu lancieren, aber da es das schon gibt, kann ich mir die Arbeit sparen. Ich finde den Aufbau sehr gut und bin froh, jüngstes Mitglied der Achterbahn-Familie zu sein. Meine persönliche Geschichte werde ich dort auch veröffentlichen, wenn ich etwas Zeit habe, um dies zu schreiben. Ich wünsche Dir und mir viel Spass beim Erkunden der verschiedenen Blogs. Bis die Tage - Freunde der Nacht Best regards, Dirk P. Flörchinger

Modul 3.1 - Praktikums-Einführung (4. Juli 2017)

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Blitzrunde Die fünf Tage Pause seit dem letzten Modul haben mir zur Regeneration nicht gereicht. Ich war so erschöpft wie am zweiten Tag des letzten Moduls. Trotzdem war ich froh, wieder in der Runde sitzen zu dürfen. Auflockerung Schulterzucken und Atmen Man hob seine Schultern, atmete schnell und hörbar ein. Beim Entspannen der Schultern atmete man aus. Dies passierte jedoch nicht simultan, sondern reihum einer nach dem anderen. Das Tempo wurde von Runde zu Runde gesteigert. Das war wieder mal etwas Neues und hat entspannt. Es war lustig und zum Lachen gut. Programm-Vorstellung Wieder mal schön und liebevoll gestaltet von unserer Referendarin. Peer-Werdegang Es wurde etwas über die Entstehung der Peer-Bewegung erzählt. Als Grundaufgaben eines Peers wurden diese 3 Punkte genannt. Reflektion innerhalb des Teams Stationsübergreifend sein Den Patienten in den Mittelpunkt stellen Unterschiedlichkeit braucht Freiheit - das gilt für Patienten und Peers. Lebensgeschichten und Erf...

Modul 3 Tag 3 (29. Juni 2017)

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Blitzrunde Die Nacht war gut aber sehr kurz. Die Selbsthilfegruppe ging bis 22:40 Uhr. Normalerweise sind wir zwischen 21-21:30 Uhr fertig. Aber dieses Mal war es eben nötig, so lange zu machen. Ich habe aber meine letzte Kraft dort investiert. Ich war so extrem leer. Auflockerung: Spielsteine - „Drehen & Zgrützge“ - Fließband (Zgrützge ist ein Ausdruck aus dem Walliser Dialekt) Diese Übung hatten wir auch schon mal, verminderte aber nicht den Spass. Jeder hält am Anfang einen Spielstein in seiner offenen, rechten Hand. Ebenfalls jeder in der Runde hält seine linke, offene Hand unter die rechte Hand seines Nachbarn. Dann kommt der erste Befehl der Spielleitung: Drehen:
Jeder im Kreis dreht seine rechte Hand. Im Normalfall, fällt so der Spielstein von der eigenen rechten Hand in die linke des Nachbarn. Fällt ein Spielstein zu Boden, bleibt er liegen. Dann kommt der zweite Befehl der Spielleitung: Zgrützge (kreuzen zu deutsch)
Man nimmt den erhaltenen Spielstein seines linken Nachbar...

Modul 3 Tag 2 (28. Juni 2017)

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Blitzrunde Die Nacht war gut, aber ich spürte wieder meine bekannte Erschöpfung, die mich während der Module ereilt. Auflockerung Wir machten wieder etwas Neues, was wir aber bis heute noch einige Male wiederholten, da es zu viel Gelächter führte. Whisky-Mixer > Wachs-Maske Wichtigste Regel: Man darf nicht lachen. Wenn doch, muss man eine Runde laufen. Das Wort „Whisky-Mixer“ wurde rechts herum wörtlich gegeben, das Wort „Wachs-Maske“ links herum. Man verhaspelt sich sehr gerne und fängt an zu lachen. Wer lacht, muss eine Runde laufen. Es kam teilweise dazu, dass 3/4 der Gruppe unterwegs war, da das Gelächter gross war. KGA (Klein-Gruppen-Arbeit) Präsentation Wir präsentierten den Anderen, was wir am gestrigen Abend erarbeitet hatten. Ich habe mir ein paar Notizen gemacht, welches Input zu diesem Thema von den Anderen kam. Mit dem Patienten die Thematik Stigma in der Gesellschaft aber auch die Sebst-Stigmatisierung besprechen und erklären. Eine Diagnose ist nicht gleichbedeutend mi...