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🇩🇪🇨🇭 Management Summary Modul 6 (10-12. Oktober 2017)

Halbzeit Mir geht es richtig gut. Ich bin so glücklich, wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Unsere Klasse wächst immer noch stärker zusammen. Es war eine Aufbruchstimmung zu spüren. Endlich was Handfestes, was ich in der Praxis ausprobieren und anwenden kann! Die Übungen und Gespräche empfand ich als spannend und sie haben mich persönlich weiter- gebracht. Das Thema dieser drei Tage war Assessment. Wieder so ein schöner englischer Begriff, mit dem die wenigsten etwas anfangen können. Kurz zusammengefasst macht man beim Assessment eine Bestandsaufnahme des IST-Zustandes. Das Besondere war dieses Mal, dass wir Gäste aus früheren EX-IN Kursen bei uns hatten, die das Modul „nachsitzen“ mussten, um ihr Diplom abzuschliessen und es zu erhalten. Ich war etwas reserviert gegenüber der Idee, dass „Fremde“ in die Klasse kommen. Ich habe dann aber erkannt, dass ich die Beiden als Resource anzapfen kann. Ich plane auch, das mit unseren zukünftigen Gästen so zu machen. Schön fand ich die Aussage...

🇩🇪🇨🇭 Management Summary Modul 5 (12-14. September 2017)

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Dieses Modul war überschattet von Kurs- und Klasseninternen Themen, die ich selbstverständlich nicht veröffentlich will und kann. Meine Emotionen und Gedanken sind sehr stark mit diesen Themen verwoben. Deshalb wird es dieses Mal etwas trockener und kürzer. Ich denke, das darf auch mal sein. Recovery - ein zuerst etwas sperriger Begriff, was ich zusammengefasst als „selbstbestimmter Genesungsweg“ bezeichnen würde. William Anthony (1993) definiert den Begriff folgendermassen: Recovery ist ein zutiefst persönlicher, einzigartiger Veränderungsprozess der Haltung, Werte, Gefühle, Ziele, Fertigkeiten und Rollen. Es ist ein Weg, um trotz der durch die psychische Krankheit verursachten Einschränkungen ein befriedigendes, hoffnungsvolles und konstruktives Leben zu leben. Recovery beinhaltet die Entwicklung eines neuen Sinns und einer neuen Aufgabe im Leben, während man gleichzeitig über die katastrophalen Auswirkungen von psychischer Krankheit hinauswächst. Patricia Deegan, 1996 so Recovery zi...

🇩🇪🇨🇭Management Summary Modul 4 (15-17. August 2017)

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Das bis jetzt emotionalste und anspruchsvollste Modul ist vorbei. Dieses mal wurde der Inhalt von meinen Klassenkameraden und mir produziert. Jeder hat einen Vortrag von 20 Minuten vorbereitet. Ziel war es, in dieser Zeit den anderen das Leben und seine Auf und Ab zu präsentieren mit dem Fokus auf den Genesungs/Recovery Weg. Drei intensive Tage liegen hinter mir - wieder einmal. Bewegt hat mich das Leid, dass so vielen von uns angetan wurde. Trotzdem haben wir diese Geschichte hinter uns gelassen und sitzen im selben Boot - und das auf Augenhöhe. Meine Erwartung und Hoffnung an dieses spezielle Modul haben sich mehr als erfüllt. Wir sind näher zusammengerutscht. Schwer zu beschreiben - und trotzdem Fakt. Ich hatte tolle Gespräche mit Kameraden, bei denen bisher eine freundliche Distanz herrschte. Meine Selbst-Stigmatisierung, dass mein Vortrag eventuell richtig schlecht ankommen könnte, war - wie eigentlich rational zu erwarten, unbegründet. Zwei Wochen ausruhen, seitdem das Modul ende...

Modul 3.1 - Praktikums-Einführung (4. Juli 2017)

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Blitzrunde Die fünf Tage Pause seit dem letzten Modul haben mir zur Regeneration nicht gereicht. Ich war so erschöpft wie am zweiten Tag des letzten Moduls. Trotzdem war ich froh, wieder in der Runde sitzen zu dürfen. Auflockerung Schulterzucken und Atmen Man hob seine Schultern, atmete schnell und hörbar ein. Beim Entspannen der Schultern atmete man aus. Dies passierte jedoch nicht simultan, sondern reihum einer nach dem anderen. Das Tempo wurde von Runde zu Runde gesteigert. Das war wieder mal etwas Neues und hat entspannt. Es war lustig und zum Lachen gut. Programm-Vorstellung Wieder mal schön und liebevoll gestaltet von unserer Referendarin. Peer-Werdegang Es wurde etwas über die Entstehung der Peer-Bewegung erzählt. Als Grundaufgaben eines Peers wurden diese 3 Punkte genannt. Reflektion innerhalb des Teams Stationsübergreifend sein Den Patienten in den Mittelpunkt stellen Unterschiedlichkeit braucht Freiheit - das gilt für Patienten und Peers. Lebensgeschichten und Erf...

Modul 3 Tag 3 (29. Juni 2017)

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Blitzrunde Die Nacht war gut aber sehr kurz. Die Selbsthilfegruppe ging bis 22:40 Uhr. Normalerweise sind wir zwischen 21-21:30 Uhr fertig. Aber dieses Mal war es eben nötig, so lange zu machen. Ich habe aber meine letzte Kraft dort investiert. Ich war so extrem leer. Auflockerung: Spielsteine - „Drehen & Zgrützge“ - Fließband (Zgrützge ist ein Ausdruck aus dem Walliser Dialekt) Diese Übung hatten wir auch schon mal, verminderte aber nicht den Spass. Jeder hält am Anfang einen Spielstein in seiner offenen, rechten Hand. Ebenfalls jeder in der Runde hält seine linke, offene Hand unter die rechte Hand seines Nachbarn. Dann kommt der erste Befehl der Spielleitung: Drehen:
Jeder im Kreis dreht seine rechte Hand. Im Normalfall, fällt so der Spielstein von der eigenen rechten Hand in die linke des Nachbarn. Fällt ein Spielstein zu Boden, bleibt er liegen. Dann kommt der zweite Befehl der Spielleitung: Zgrützge (kreuzen zu deutsch)
Man nimmt den erhaltenen Spielstein seines linken Nachbar...

Modul 3 Tag 2 (28. Juni 2017)

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Blitzrunde Die Nacht war gut, aber ich spürte wieder meine bekannte Erschöpfung, die mich während der Module ereilt. Auflockerung Wir machten wieder etwas Neues, was wir aber bis heute noch einige Male wiederholten, da es zu viel Gelächter führte. Whisky-Mixer > Wachs-Maske Wichtigste Regel: Man darf nicht lachen. Wenn doch, muss man eine Runde laufen. Das Wort „Whisky-Mixer“ wurde rechts herum wörtlich gegeben, das Wort „Wachs-Maske“ links herum. Man verhaspelt sich sehr gerne und fängt an zu lachen. Wer lacht, muss eine Runde laufen. Es kam teilweise dazu, dass 3/4 der Gruppe unterwegs war, da das Gelächter gross war. KGA (Klein-Gruppen-Arbeit) Präsentation Wir präsentierten den Anderen, was wir am gestrigen Abend erarbeitet hatten. Ich habe mir ein paar Notizen gemacht, welches Input zu diesem Thema von den Anderen kam. Mit dem Patienten die Thematik Stigma in der Gesellschaft aber auch die Sebst-Stigmatisierung besprechen und erklären. Eine Diagnose ist nicht gleichbedeutend mi...

🇩🇪🇨🇭Management Summary Modul 3.1 (4. Juli 2017)

Nur 5 Tage nach unserem Modul 3 über Empowerment und Stigma trafen wir uns alle wieder in dem ehemaligen Kloster von St. Urban Unsere 3 Hauptthemen waren Praktikum, Supervision und Portfolio. Alles an einem Tag. Es war also viel Wissen und Input in sehr kurzer Zeit. Auch dieses Mal hatten wir wieder Gäste aus St. Urban. Zum einen aktive Peers, zum anderen den Chef der Pflege und der Peers. Wir erhielten gute Einblicke, auf was es in einer Bewerbung als Praktikant ankommt - und welche Fehler man unterlassen sollte. Wir spielten auch die Situation des Vorstellungsgespräches durch. Ein Klassenkamerad erzählte von einer Skurilität. Der Interviewer stellte während des Gespräches eine Sanduhr auf den Tisch. Schon sehr unangemessen, wie wir und auch unsere Gäste fanden. Für mich war dieses Segment sehr relaxed, da ich beides, Bewerbung und Gespräch schon erfolgreich hinter mich gebracht habe. Ich darf mein Wunschpraktikum bei einer Kunsttherapeutin antreten. Ich werde mich jedoch nicht ...

Modul 3 Tag 1 (27. Juni 2017)

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Blitzrunde Mir ging es gut. Ich war motiviert und ausgeruht. Auflockerung: Jeder machte eine körperliche Auflockerungsübung und alle machten diese nach. Bücher wurden vorgestellt und zum Ausleihen angeboten. Ich habe mein CBASP-Therapie-Buch namens „Die Mauer durchbrechen“ vorgestellt und einem Interessierten Klassenkameraden ausgeliehen. Dieses Mal habe ich mir nichts mitgenommen, weil ich wusste, dass ich wenig Zeit in diesem Monat zum Lesen haben werde. Vorstellung Modellablauf PowerPoint (PP) Präsentation Empowerment Empowerment heisst übersetzt „selbstbestimmtes Handeln“ Der Begriff ist ursprünglich verbunden mit der Black-Power-Bewegung in den USA. Der Begriff wurde vom Recovery-Movement adaptiert. In diesem Zusammenhang versucht man, von der Klinik/Peer Seite her dem Patienten zu helfen, das Selbstbewusstsein wieder zu erlangen. „Ziel ist es, als Erkrankter wieder der Pilot seines eigenen Lebens zu werden.“ Oder auch „Zum Schwimmer im Lebensstrom werden und ...

🇩🇪🇨🇭Management Summary Modul 3 (27-29. Juni 2017)

Und wieder sind drei intensive, emotionale, erschöpfende, bewegende, informative …Tage vorbei. Der Austausch mit meinen Klassenkameraden außerhalb des Unterrichts war ebenfalls wieder sehr erbaulich und bereichernd. Der Fokus lag dieses Mal auf zwei Themen: Empowerment und Stigmatisierung. Empowerment Ein Wort und Konzept womit ich - für mich nicht erklärbar - Probleme habe, es zu verstehen und in den Kontext mit einer Klinik zu integrieren. Don’t know why. Ich habe die Erklärung minimum 15 mal schon gelesen, aber aus welchem Grund auch immer hat mein Gehirn Probleme, es zu verarbeiten. Item, ich werde versuchen es hier zu erklären, vielleicht fange ich ja dann auch an, das Konzept zu verstehen. Beim Empowerment wird versucht, dem Patienten seine Selbständigkeit und Autonomie wieder zu geben. Der Patient soll wieder ermächtigt werden, seine Interessen selbstbestimmt und in Eigenverantwortung vertreten zu können. Auch wichtig beim Empowerment ist das Ziel, dass der Patient nach dem Au...

Modul 2 Tag 3 (24. Mai 2017)

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Link Modul 2 Tag 2 Erfahrung und Teilhaben Blitzrunde Ich war komplett leer am Tag 3 Infos und Updates Es wurde nochmals das neue, standardisierte Reflektors-Format erwähnt. Das Feedback, wie das Modul für einem war, ist jetzt neu ein Online-Formular. PP Präsentation Partizipation Zum Einstieg in das Thema haben wir den Film „The Interviewer“ gesehen. Der Film hat nicht nur mich bewegt PP Präsentation Aus- & Eingrenzendes, Inklusion Gut erklärende Grafik von oben nach unten EXCLUSION SEPERATION INTEGRATION INKLUSION Quelle KGA Definition für Inklusion Als erstes musste jeder einzeln für sich eine Definition ausarbeiten. Danach kombinierte unsere 4er Gruppe die Definitionen und dies ist, meiner Meinung nach, ein hervorragendes Resultat. In den Präsentationsfolien gab es eine Reihe weiterer - mir gefällt unsere aber am besten ;-) Definition Inklusion Selbstverständliche Einbeziehung von beeinträchtigen Menschen in den Alltag in allen Bereichen, sei es Arbeit, wohnen, Sozialleben. Es...

Modul 2 Tag 2 (23. Mai 2017)

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Link Modul 2 Tag 1 Erfahrung und Teilhaben Aufstehen & Anziehen Nach einer kurzen und unruhigen Nacht klingelte der Wecker in dem Moment, wo ich wieder hätte einschlafen können. Ich habe mich aus dem Bett gequält. Nach dem Duschen ging es ans Anziehen. Da merkte ich, dass ich meinen Körper und mein Energie-Level gestern völlig überschritten hatte. Ich hatte massive Probleme mich zu entscheiden, welchen der beiden Strümpfe ich nun als erstes anziehen müsste. Dann kam noch der Gedanke, ob ich als erstes die Schuhe und erst dann die Socken anziehen solle. Wenn ich solche Gedanken habe, ist mir bewusst, dass ich mich überfordert habe und mein Körper nach Erholung schreit. Dann kam mir ein rettender Gedanke, der mich aus meinem Socken-Dilemma rauskatapultierte: In Olten wartet jemand aus deiner Klasse auf dich und du darfst sie nicht warten lassen und enttäuschen. Ich kam gerade noch pünktlich zum Bahnhof und konnte meinen gewohnten Zug nehmen. Auflockerung Wind, Baum, Regen, Sonne Blit...

Modul 2 Tag 1 (22. Mai 2017)

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Erfahrung und Teilhaben Blitzrunde Wie immer am Beginn eines Kurstages. Mir ging es relativ gut, ich war nervös und hatte wieder einmal viel zu wenig Schlaf und war schon etwas erschöpft, bevor der Kurs losging. Info Bern Eigensinn und Psychose Anthropologische Aspekte und therapeutische Konsequenzen Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Thomas Bock Programm Vortrag Es wurde abgeklärt, wer alles nach dem Kurs nach Bern zum Kolloquium fahren würde. Die Teilnehmerzahl und die Sitzplätze in den Autos reichten gerade aus. Media Runde Bücher und Zeitschriften wurden vorgestellt und zum Ausleihen angeboten. Ich habe mir dieses mal ein Buch geschnappt. VOM TRAUMA BEFREIEN Weil Trauma und dessen Behandlung bei mir ganz oben auf der To-do Liste steht. Auflockerung Holzhacker ??? Pilatus??? Zur Auflockerung machten wir eine Übung namens „Holzhacker“ Reflektion Format Die Formatierung der letzten Reflektion wurde beklagt und ein standardisiertes Format beschlossen. 12pkt in Word Dokument, Maximal eine A4-...